Tipps für den Kontakt zu Journalisten

In der Redaktion anrufen, sich mit dem zuständigen Mitarbeiter verbinden lassen und sein Anliegen mitteilen – das ist der übliche Weg. Doch das ist nicht alles: Versuchen Sie ein partnerschaftliches Verhältnis aufzubauen. Jede Seite muss einen Vorteil daraus ziehen: Sie sind an einer zutreffenden Darstellung Ihrer Belange interessiert und der Journalist an interessanten Informationen für seine Leserschaft sowie Zuarbeit.

Gute Vorbereitung ist alles:
Gehen Sie im Vorfeld der Kontaktaufnahme alle wichtigen Fragen durch:

  • Was will ich erreichen?
  • Welche Botschaften will ich vermitteln?
  • Wie erkläre ich dem Redakteur den Nutzen meiner Informationen für seine Zeitung und die Leser?
     

Kontinuität ist gefragt:
Damit ein erstes Gespräch nicht zur Eintagsfliege wird, bauen Sie den gewonnenen Kontakt aus:

  • Regelmäßige Hinweise auf wichtige Neuigkeiten.
  • Versand von Pressemitteilungen mit Nachrichtenwert.
  • Einladungen zu einem Hofbesuch, zu Pressegesprächen und Veranstaltungen.
     

Wenn Journalisten auf Sie zukommen:
Nutzen Sie die Chance.

  • Verhalten Sie sich kooperativ und bearbeiten Sie Anfragen so rasch und gründlich wie möglich.
  • Wenn Sie sich überrumpelt fühlen – überstürzen Sie nichts, sondern vereinbaren Sie einen baldigen Rückruf.
  • Und: Bringen Sie Ihre Ideen ein. Schlagen Sie z. B. eine Medienkooperation vor, in der Sie exklusiv mit einer Redaktion zusammenarbeiten, um beispielsweise die typischen Feldarbeiten im Jahresverlauf in einer Artikelserie vorzustellen.
     

Respekt wahren:

  • Journalisten von oben herab zu behandeln, ist ebenso verkehrt wie übertriebenes Hofieren.
  • Zurechtweisungen, direkte Beeinflussungsversuche oder unbegründete Beschwerden über Berichte sollten unterbleiben.
  • Wenn nötig, versuchen Sie freundlich und ruhig mit guten Argumenten zu überzeugen.