Mein Name ist Huppertz, Martin Huppertz.

Im November kommen die neuen Filme von James Bond und Star Wars in die Kinos. In Aachen, Bielefeld und Düsseldorf läuft vorab der Spot „Milch flipt“. Hauptdarsteller ist der Skateboarder Martin Huppertz. Damit wollen die Landesvereinigung der Milchwirtschaft NRW und der Landwirtssohn aus Eschweiler der Milch ein zeitgemäßes Image geben.

Martin, du bist der Hauptdarsteller im Kinospot „Milch flipt“. Was hat Skateboarden mit Milch zu tun?

Die Frage habe ich mir vor dem Dreh auch gestellt (lacht). Viele denken bei Trendsportarten eher an Energy-Drinks. Aber wer den Spot gesehen hat weiß, dass gesunde Ernährung mit Milch und Milchprodukten sehr gut zu meinem Sport passt, bei dem es auf Fitness und Bewegung ankommt. Es kommt aber auch rüber, dass Landwirtschaft Spaß macht und nicht nur endlos lange und harte Arbeit bedeutet.

Wieso hast du die Hauptrolle in dem Spot übernommen?

Daran war meine Mutter maßgeblich beteiligt. Sie ist Milchbotschafterin und hat mich bei der Landesvereinigung vorgeschlagen. Für mich war es eine Ehre mitzumachen. So kann ich dazu beitragen, dass die Landwirtschaft mal aus einem anderen Blickwinkel gesehen wird. Vieles ist im Umbruch. Neben der ländlichen Idylle gibt es sehr moderne Techniken. Dieser Kontrast spiegelt sich in dem Spot wider und erzeugt Aufmerksamkeit.

Wen soll der Spot ansprechen?

In erster Linie das typische Kinopublikum, also Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 25 Jahre. Ich bin sicher, dass Öffentlichkeitsarbeit auf die Zielgruppen zugeschnitten sein muss. Tage der offenen Tür ziehen nicht bei allen.

Was sagen deine Kumpels zum Spot?

Die meisten finden ihn richtig cool. Mein Sponsor Titus übrigens ebenfalls. Wohl auch deshalb, weil ich authentisch bin. Ich identifiziere mich mit der Botschaft und habe an den beiden Drehtagen auf dem Hof meiner Eltern und im Skatepark in Bielefeld Hammer viel Spaß gehabt. Wir Trendsportler werden ja öfters für solche und ähnliche Aktionen angesprochen, aber das Thema muss schon zur eigenen Überzeugung passen.

Wie viele blaue Flecken hast du nach den Aufnahmen gehabt?

Bei den Aufnahmen bin ich zum Glück von Verletzungen verschont geblieben. In meinem Sport sind sie jedoch keine Seltenheit. Denn: „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!“

Blaue Flecken, Zerrungen und ähnliches gehören dazu. Das habe ich in den zwölf Jahren meiner aktiven Zeit gelernt. Es kann vorkommen, dass man mehrere Stunden einen Trick versucht und dabei mehrfach stürzt. Doch wenn er dann gelingt, sind die Glücksgefühle doch um einiges größer als der Schmerz! Das ist die spezielle Herausforderung, die meinen Ehrgeiz weckt. Die gezeigten Tricks wie der Backside 360 oder Slides und Grinds an Handrails sind aber nicht ganz so anspruchsvoll wie mein Programm bei den Deutschen Meisterschaften, welches man sich mit Bedacht überlegen sollte.

 

Den Kinospot gibt es hier zu sehen: milch-nrw.de

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