Eine Empfehlung für das Web: Mein Bauernhof

mein-bauernhof.de: die Webseite für alle bewussten Verbraucher, die den direkten Kontakt zum Landwirt suchen. Foto mein-bauernhof.de

„Das“ Portal für regionale Produkte und Dienstleistungen…

… soll mein-bauernhof.de nach den Vorstellungen seines Mitbegründers Dennis Rosenstock in spätestens drei Jahren sein.

2017-01-19

Dennis, Du arbeitest in der Unternehmensentwicklung eines Verlages. Wieso engagierst Du Dich jetzt in einem Startup für die Landwirtschaft?

Ich frage mich schon lange, wo die Hennen leben, die meine Frühstückseier legen und achte generell auf eine gute Ernährung. Deswegen kaufe ich gerne direkt beim Erzeuger ein, da ich mich dort zum Beispiel auch über die artgerechte Tierhaltung erkundigen kann. In meinem Bekanntenkreis ist das ähnlich. Mit der Portalseite mein-bauernhof.de hat jetzt jeder Verbraucher die Möglichkeit, Direktvermarkter in seiner Nähe zu finden. Der direkte Kontakt zum Landwirt gibt Transparenz, Vertrauen und ein gutes Kaufgefühl.

Was war die Initialzündung für mein-bauernhof.de?

In geselliger Runde entstehen bekanntlich die tollsten Ideen. So war es auch bei uns. Auf einer Studentenparty haben wir festgestellt, dass es noch kein allumfassendes und verbraucherfreundliches Verzeichnis mit regionalen Anbietern von regionalen Produkten und Dienstleistungen gibt. Das war 2014. Seit Mitte 2016 ist die Seite online und wir arbeiten kontinuierlich an ihrer Weiterentwicklung. Mittlerweile sind rund 11.000 Anbieter aus Deutschland, Österreich und der Schweiz in der Datenbank und wir haben mehrere hundert Seitenaufrufe pro Tag.

Portalseiten für Direktvermarkter sind nichts Neues. Was ist an Eurer Seite anders?

Wir sind unabhängig von anderen Interessensgruppen und haben eine sehr durchdachte und intelligente Suchmaschine entwickelt. Die besitzt viele verschiedene Filter und einen komplizierten Suchalgorithmus, damit stets der gewünschte Direktvermarkter gefunden wird. Anbieter können ihre Einträge zudem schnell und einfach aktualisieren und Kunden die Angebote bewerten. Wir haben zudem über 3.000 Wochenmärkte und deren Beschicker in der Datenbank. Die Portalbesucher können aber nicht nur nach Lebensmittel suchen, sondern auch nach landwirtschaftlichen Dienstleistungen. Es sind nämlich zunehmend Anbieter von Hofcafés, Camping, Reiten oder Kindergeburtstagen auf dem Bauernhof vertreten.

Die Registrierung ist für die Betriebe kostenlos. Wie trägt sich Euer Projekt?

Momentan ist es eine reine Freizeitbeschäftigung. Wir sind alle berufstätig und machen das nach Feierabend oder am Wochenende.

Was ist Euer Erfolgsrezept, um eine gute Idee erfolgreich umzusetzen?

Wir arbeiten in einem Team. Darin kommen verschiedene Kompetenzen zusammen. Ein Landwirt, ein Programmierer, ein Marketingfachmann und ich als Betriebswirtschaftler decken das breite Feld der Anforderungen ab. Weil wir alle berufstätig sind und zum Teil weit voneinander entfernt leben, nutzen wir moderne Tools, um unsere Projekt zu managen. Dazu zählen unter anderem moderne To-do-Listen wie von „Trello“, die jeder vom Smartphone oder Laptop einsehen und bearbeiten kann. Die neuen digitalen Möglichkeiten bieten viele Chancen. Für unsere regelmäßigen Meetings nutzen wir beispielsweise Skype.

Wo wollt Ihr in drei Jahren mit mein-bauernhof.de stehen? 

Bis dahin wollen wir „das“ Portal für regionale Produkte und Dienstleistungen mit vielen tausend registrierten Landwirten sein. Nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Ländern. Das Projekt sollte sich bis dahin wirtschaftlich selbst tragen und die Grundlage für ein hauptberufliches Engagement bieten.

Weitere Informationen:

mein-bauernhof.de

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